Dolce far niente

Die sehr freundlichen Omani, die sehr abwechslungsreichen Landschaften (Wüste, Gebirge, Küste, Steppe) und das bezaubernde Orientalische (Architektur, Düfte, Essen) sowie weitere kleine Annehmlichkeiten (keine Mücken, Wärme, Erreichbarkeit mit 6Std. Flug) motivieren uns für ein Wiedersehen. Schön war‘s, man möchte fast bleiben.

Nun haben wir noch 4 Tage auf der Liege im Plan. Vielen Dank für die Lesebegleitung und bis zum nächsten Mal.

Sur – Wadi Shab – Muscat

Tagesstrecke inkl. Wanderung

Dass wir heute morgen etwas früher aufbrachen, stellte sich als einen grossen Vorteil heraus. Wir erreichten das wunderschöne, noch weitgehend von Touristen wie wir verschonte Wadi Shab nach nur 40 Minuten Fahrt. Für einen Rial liessen wir uns mit Boot zum Ausgangspunkt der 6.03km Wadiwanderung überführen. Unsere kleineren Wanderungen, wie auch diese, sind in der Aufzeichnung der Tagesstrecke enthalten. Die Weiterfahrt nach Muscat unterbrachen wir noch kurz, um unser Auto für umgerechnet CHF 5.50 innen und aussen reinigen zulassen und einen extrem gesüssten Omanikaffee zu trinken. Rückblickend sind wir froh, dass wir weder Ziegen, Kamele, Antilopen (für sämtliche gibt es Warnschilder und Ziegen sahen wir in natura), sowie Autostöppler auf der Autobahn (120km/h Limit) touchiert haben.

Wüstencamp – Wadi Bani Khalid – Sur

Tagesstrecke

Stadtwanderung

Unser Aufenthalt im Wüstencamp hat uns sehr gefallen. Die 37km lange Fahrt bis zur asphaltierten Strasse dauerte wiederum eine Stunde. Nach einem kurzen Stopp bei der Shelltankstelle, für mehr Luft in den Reifen, fuhren wir weiter zum Wadi Bani Khalid. Endlich mal ein Wadi mit reichlich Wasser, jedoch auch mit unzähligen Touristen… . Das Wadi selbst ist sehr schön und bietet in einem Pool eine Badegelegenheit. Um eine angenehme Fahrtdauer zu erreichen, wählten wir die Stadt Sur als nächster Übernachtungsort. Auf unseren ausgedehnten Stadtwanderung konnten wir ausser der grossen Moschee, offiziellen und privaten Prachtbauten und dem Fort keine touristisch interessanten Objekte finden. Deshalb zogen wir durch die Hinterhöfe und grüssten die in Wasserlachen spielenden Kinder mit ihrem kleinen englischen Wortschatz.

Ein Tag in der Wüste

Wüstenwanderung

Heute morgen früh um 6:40 stiegen wir 75Hm zu unserer Hausdüne auf, um den Sonnenaufgang zu geniessen. Nach einem kräftigenden Frühstück unternahmen wir eine eindrückliche Wüstenwanderung. Die absolute Stille, Strukturen der Windmalereien und wechselnden Lichteinflüsse gaben uns ihr Schauspiel. Zufällig kreuzte unser Weg den recht bescheiden ausgestatteten Zieleinlauf der ersten Etappe des Oman Desert Marathon über 165km, wobei die Teilnehmer ihr Gepäck, wie Schlafmatratze und Verpflegung im Rucksack mitschleppen. Wir hatten die Gelegenheit die ersten drei Zieleinläufer mit Klatschen zu unterstützen. Den Tag schlossen wir mit erneutem Aufstieg zur Kuppe der Hausdüne und geniessen des Sonnenuntergangs ab.

Ab in die Wüste

Tagesstrecke Link

Heute hatten wir eine etwas längere Reisestrecke zu absolvieren. Für den Abstieg ins Tal benötigten wir eine Stunde. Danach fuhren wir zum Wüstenbeginn. Zunehmend wurde die Vegetation karger und die wilden Kamele (das am meisten gefürchtete Hindernis im Strassenverkehr) waren vermehrt am Strassenrand auszumachen. Ausserdem begegneten wir mehreren Windhosen.

Bevor wir die 37km lange Sandpiste in der Wüste in Angriff nahmen, tankten wir unser Auto nochmals voll auf, kauften mehrere Flaschen Wasser ein (man weiss ja nie 廊), wimmelten die Wüstenguides ab, liessen einen Teil unserer Reifenluft raus, schalteten den 4WD Modus ein und die Differenzialsperre aus. Wie oft wir uns verfahren haben sieht man an der aufgezeichneten Tagesstrecke …

Jabal Akhdar

Wanderung Link 9,47km 328hm 3:39h

Die heutige,sehr gut markierte, sehr schöne und abwechslungsreiche Wanderung führte uns zuerst in ein Wadi hinab, in welchem wir die Hälfte der Strecke bis zu einem verlassenen Dorf hochstiegen. Auf dem Rückweg auf der Wadikante genossen wir die herrliche Aussicht. Das zweitletzte Bild zeigt unsere Unterkunft, eine Berghütte der etwas anderen Art im Januar auf über 1900müM und das letzte Bild den wunderschönen Ausblick von unserem Balkon. Morgen geht es „ab in die Wüste“.

Bahla – Jabal Akhdar

Tagesstrecke

Eine erste Tankfüllung war fällig. Dass sich der 80l Tank für ein Viertel des Preises von zuhause füllen lässt, gefiel uns natürlich. Da unsere heutige Tagesstrecke relativ kurz ausfiel, wählten wir den kleinen Umweg über das Bahla Fort und den Souq von Bahla, wo wir in einem kleinen Boutiquecafe einen herrlichen Cappuccino geniessen konnten. Der anschliessende extrem steile Aufstieg auf über 2000müM, welcher sich über 35km erstreckt, wird von einer grösseren Polizeistation überwacht. Für die Weiterfahrt ist der Führerschein vorzuweisen. Es dürfen nur 4WD Fahrzeuge weiterfahren. Der Polizist wies uns mehrmals daraufhin, dass wir für die Rückfahrt den 4WD einschalten müssten, obwohl die ganze Strecke asphaltiert ist und eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 40km/h besteht (an welche sich niemand hält).

The View – Tagesausflüge

Wanderung Link

Tagesausflug Offroader

Der heutige Tag brachte uns Vieles, was wir zu Tagesbeginn eigentlich gar nicht wollten, aber auch Vieles, dass uns positiv überraschte: Eigentlich wollten wir eine ausgiebige Wanderung unternehmen. Die Wandertafel fanden wir sofort, jedoch – auch nach längerem Suchen – keine Spur von Weg oder Markierung. Alternativ besuchten wir das nächste Dorf, wo wir mit Winken und freundlichem Lächeln von Jung und Alt begrüsst wurden. Nach dieser zu kurz geratenen, einstündigen Wanderung zielten wir das uns sehr empfohlene Wadi Damm an, welches für seine wunderschönen Wasserpools bekannt ist. Trotz intensivster Suche, zu Fuss und mit dem Auto, fanden wir nur ein riesiges vertrocknetes Bachbett und Minipools. Hat hier der Klimawandel schon zugeschlagen? Entschädigt wurden wir durch das wilde Kamel am Straßenrand.

Oman – on the (off-)road – 1. Tag

Tagesstrecken Link

In Fanja machten wir unseren ersten Kaffeestop (sehr stark gesüsst, beide Kaffees kosteten nicht mal CHF 2, eine Pizza war für CHF 3.30 angeschrieben). Wir sassen direkt unter dem Stromverteiler (siehe Bild). Danach fuhren wir weiter zum Wadi Qurai, wo uns Ziegen und eine ca. metrige Schlange begrüssten, die im Wasserlauf, auf dessen Kanten wir zum Wadi liefen, badete. Der letzte Zwischenstop führte uns zum Fort und Castle von Nizwa. Das letzte Bild zeigt die Aussicht vom Balkon unseres Hotelzimmers im „The view“. Dieses Hotel kann nur über eine 7km lange und steile Offroadpiste erreicht werden.

Muscat – Grosse Sultan-Qabus-Moschee – Muttrah Souq – Watchtower

Garmin Link 6km 0hm 1:23h

Erster Erkundungstag in Oman 😃 bei 25 Grad. Der Besuch der Grossen Moschee mit dem schönen Garten war sehr eindrücklich und ist unbedingt eempfehlenswert. Nach einer kurzen Autofahrt nach Muttrah, ein Stadtteil der Hauptstadt, besuchten wir kurz den Souq (Markt) und liefen danach weiter Richtung Watchtower. Das letzte Bild zeigt unser Auto vor der Offroad-Tour… .